Digitalisierung für wirtschaftlichen Erfolg

Vier Berater der Studentischen Unternehmungsberatung Active e. V. haben sich mit der aktuellen Thematik „Industrie 4.0“ beschäftigt und ihre Ergebnisse in einer Studie veröffentlicht.
Bremen, 23.07.2016 – In der Studie „Industrie 4.0“ befassen sich die studentischen Berater Divya Malhotra, Fabian Falke, Hendrik Damm und Thuy Mi Cao mit den Chancen und Herausforderungen von Industrie 4.0 für klein- und mittelständische Unternehmen.

Für die Erstellung der Studie hat das Projektteam Fachliteratur genutzt, Webseiten analysiert und Experten der Universität, sowie Vertreter der unterschiedlichen Branchen interviewt. Mithilfe einer Umfrage wurden zudem über 100 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Wirtschaft befragt.

 

Aufgrund der fortschreitenden Veränderung des Technologieangebotes ist in Zukunft die Digitalisierung und Informatisierung von Produktionsvorgängen unumgänglich. Hinzu kommen weitere globale Trends wie die individuelle Produktion und die Globalisierung.

Die Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Systemen ist komplex und für viele Unternehmen nicht ohne weitere Hilfe umsetzbar. Trotzdem gibt eine Vielzahl von Unternehmen in der Umfrage an, sich bereits aktiv mit der Thematik Industrie 4.0 zu beschäftigen.

Zu weiteren Herausforderungen gehören IT-Sicherheit, Industriestandards, Automatisierung und Individualisierung der Arbeitsvorgänge, hohe Investitionen, Wandel der Arbeitswelt sowie schnelle Datenverbindungen. Diese Faktoren gehen nicht nur mit einem hohen Kostenaufwand einher, sondern verlangen zudem qualifiziertes Personal und eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik.

Verbesserungspotential sehen Experten in der Nutzung und Auswertung von Daten. Diese können zur Erweiterung von Wertschöpfungsketten, sowie für die Planung und Steuerung der Produktion verwendet werden.

Weitere Potentiale bietet Industrie 4.0 durch Kostenreduktion, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, sowie höhere Produktions-, Energie- und Ressourceneffizienz. Diese Faktoren sind aufgrund steigender Individualisierung trotz Massenproduktion besonders wichtig.

Zu der Studie und ihren Ergebnissen gelangen Sie über diesen Link.